Posts by jogs

    Vielen Dank Euch beiden!


    Eingentlich hab ich ne Absaugung laufen (der Eigenbau mit dem Staubsauger), deswegen neige ich eher zu Horsts Erklärung. Werde das auf jeden fall aufmerksam beobachten, Zwischenreinigen und mehr verdünnen. Vielen Dank für die Tipps!

    Hallo Experten,


    bei der zweiten Farbschicht auf meinem Modellboot (Sperrholz-Untergrund) hatte ich gestern ein seltsames Phänomen. Das Sprühbild sah am Ende aus wie Flocken oder Staub und die lassen sich wegblasen bzw. -wischen. Ich weiß nicht ob's richtig auf den Bildern rauskommt, aber es sieht ein bisschen aus wie ne dicke Staubschicht.


    Kann es sein, dass ich zuviel Luft mit zu wenig Farbe vermische? Habt Ihr ne Idee?


    An Farben verwende ich Tamiya Acrylfarben mit Tamiya-Verdünner und die Pistole ist ne H+S Evolution Silverline 2in1 mit ner 40er Düse.


    Danke und Gruß,
    Jogs

    Ihr habt mich jetzt echt zum Nachdenken gebracht und ich hab mir nochmal meine Tamiya-Farben angeschaut. Das sind lösungsmittelfreie Acryl-Farben, aber der passende Klarlack (X-22), den ich passend dazu am Schluss über die Farbflächen des Modells brushen will, scheint lösungsmittelhaltig zu sein, hm.


    Nun ist das kein Riesen-Ding, eher ein kleines Bötchen, aber was meint Ihr? Sollte ich da eher nach nem Lösemittelfreien Klarlack schauen, wie z.B. von Revell (Aqua, farblos, matt) oder würdet Ihr's wagen?


    Danke und Gruß,
    Jogs

    Mal abgesehen von der doch recht hohen Lautstärke die so ein Staubsauger fabriziert ist das keine schlechte Idee, ...


    Da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen :whistling: , über unangenehme Stille brauche ich mich jetzt nicht mehr zu beklagen :D . Das hat aber auch den Vorteil, dass ich mir keine Gedanken mehr über laute Kompressoren machen muss, davon hört man nämlich gar nix mehr ;)

    Hallo Thomas,


    bis jetzt habe ich auch immer nur lösungsmittelfreie Acryl-Farben verwendet. Aktuell sehe ich auch keine Anwendung, bei der ich andere verwenden müsste. Insofern reicht es für meine Zwecke ... bis jetzt :)


    Gruß,
    Jogs

    Ich hatte ein ganz ähnliches Problem. Habe letztes Jahr den ersten RC-Flieger mit der neuen Airbrush lackiert und obwohl ich praktisch ne Kabine im Bastelkeller mit alten Duschvorhängen abgeteilt hatte, war danach außerhalb trotzdem überall ne leichte Farbschicht drauf, ganz zu schweigen von der Staubschutzmaske. Und beim Nase putzen war Stunden später immer noch alles bunt. Im Keller ist das mit der Farbschicht nicht schlimm, weil einfach abzuwischen, aber trotzdem sehr lästig. Wer will schon im Hobbykeller Staub wischen, geht ja gar nicht! ;)


    Für das nächste Projekt habe ich kürzlich ne kleine "Lackierkabine" mit ner Absaugung über meinen ollen Staubsauber (mit Mikrofilter!) gebaut. Davon habe ich mir deutlich weniger Lackiernebel erhofft. Der Aufwand hielt sich in Grenzen und an Material habe ich nur verwendet, was ich hier rumliegen hatte.


    Als Material hab ich ne alte Schrank-Rückwand genommen, dieses dünne 3 mm-Pressspan-Zeug. Das ist schön leicht und dünn und sollte für meine Ansprüche reichen. In die Rückwand hab ich ne Staubsaugerdüse eingeklebt, die ich nie nutze, da passt der Staubsaugerschlauch dran. Das ganze Ding ist zusammenklappbar und besteht aus 5 Wandteilen. 80 cm breit, 35 cm tief und 20 cm hoch (an der Rückwand). Dieses Maß hab ich nach den Platzverhältnissen auf meiner Werkbank (innerhalb des Duschvorhangs) ausgewählt und ich denke, dass ich darin wohl die meisten Teile lackieren kann. Für große Teile wird's nicht reichen, aber man kann ja nicht alles haben.


    Die Seitenteile wurden per Klebeband am Boden "anscharniert" zum Umklappen. Der Deckel wird oben aufgesetzt und über steckbare Leisten (6 x 6 mm Silvesterraketen-Stäbe) an den Wänden gehalten.
    Die einzige Investition waren 11 EUR für einen weißen LED-Streifen (5 m am Stück, alle 3 LEDs trennbar). Davon habe ich zwei Reihen an die schräge Decke geklebt damit ich die Rotznasen auch sehen kann, die ich mit der Airbrush fabriziere. Die Streifen sind wasserdicht und werden über 12 V direkt an ein regelbares Netzteil auf der Werkbank angeschlossen. Also alles einfachste Ausführung.


    Mit dem Ergebnis bin ich nach den ersten Lackiergängen sehr zufrieden. Null Farbnebel mehr, der sich auf Möbeln und Modellen absetzt und die Staubschutzmaske sieht aus wie neu. Der einzige Nachteil ist, dass durch die Absaugung mehr „bewegte Luft“ entsteht, und so etwas mehr Staub unterwegs ist, der sich auf der frisch lackierten Fläche absetzen kann. Aber nicht so viel, dass es wirklich relevant wäre, nur wenig mehr als ohne.


    Vielleicht kann das ja ne Anregung für den einen oder anderen sein …


    Gruß,
    Jogs

    Ich bin hier zwar noch sehr neu und hab außer dem Kauf meiner Ausrüstung noch null Erfahrung in der Benutzung, aber wenn es um ein Speckle-Muster für ein DIC-System geht (Digital Image Correlation), kannst Du meines Wissens nach das billigste vom billigen nehmen, denn so ein Muster erreichst Du auch mit einer falsch eingestellten, halb verstopften Airbrush ;) . Die Systeme interpretieren verschiedene Muster zwar ganz unterschiedlich, aber die nötige Variabilität um das optimale Muster zu finden hast Du mit jeder beliebigen Airbrush. Ich hoffe, ich lehne mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster, aber ungefähr diese Erfahrung haben wir in der Firma gemacht.



    Viel Erfolg!

    Hallo Stefan,


    vielen Dank für Deine ausführliche und vor allem informative Antwort! Damit hast Du alle Fragen sowas von umfassend beantwortet, klasse! Das ist in Foren alles andere als die Regel. Aber das habe ich in meinem Vorstellungs-Faden auch schon gemerkt, hier geht's freundlich und sehr hilfsbereit zu. Großes Lob!


    Danke und Gruß,
    Jochen


    P.S.: kein Grund, sich für eine späte Antwort zu entschuldigen, hier sind alle freiwillig und ich freue mich über jeden, der sich die Mühe macht zu antworten, egal ob gleich oder später :)

    Hallo zusammen,


    das Equipment ist bestellt und gleichzeitig bastle ich mir ne "Lackierkabine". Bisschen übertriebener Begriff für ein paar Holzleisten an der Decke, die mit Klettband beklebt werden. Beim Lackieren klette ich dann alte Duschvorhänge an die Leisten, dass so ne Art Duschkabine entsteht und der Rest vom Hobbykeller mit den ganzen Modellen und Werkzeugen nicht die Farbe des letzten Motivs annimmt. Hoffe das funktioniert.


    Allerdings weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, ob das überhaupt notwendig ist. Und arbeitet Ihr mit Mundschutz? Sorry für die blöden Fragen, Ihr seht, ich bin noch ziemlich jungfräulich in diesem Thema.


    Und noch ne Frage: Eine Wand der "Kabine" ist ne Außenwand mit Fenster. Sollte man das am besten offen haben damit der "Dampf" gleich abzieht oder lieber in ruhiger Luft arbeiten und später lüften?


    Danke und Gruß,
    Jochen

    Vielen Dank für Deine Antwort!


    Ich denke, die Infinity wäre "Perlen vor die Säue geworfen". Vermutlich werde ich 2 oder 3x im Jahr etwas lackieren und schon deswegen nicht zum Meistersprayer werden. Ich strebe also nicht nach Perfektion in diesem Bereich, mir reicht es wenn das Werkzeug meinen Fähigkeiten entspricht (und vermutlich noch deutlich mehr Potential hat als ich :D ) .


    Jetzt hab ich noch ein bisschen weitergeschnüffelt und bin auf folgende Kombi gekommen:

    Damit müsste ja dann alles zusammen sein, oder?


    Nur eine Frage noch: ich bin bei den Anschlüssen unsicher. Der Kompressor hat nen 1/8"-Anschluss und die Evolution nen NW 2,7mm. Ist das das gleiche oder brauche ich da noch irgendwelche Adapter bzw. nen anderen Schlauch?

    Hallo nochmal,


    hab mir übers Wochenende nochmal intensiv Gedanken gemacht und Eure zahlreichen Antworten studiert, danke nochmal dafür!


    Und jetzt bin ich zur Entscheidung gekommen, dass so ein Set ziemlich gut passen würde.


    Wenn ich normale Acrylfarbe (für die o.g. Schaumflieger) und lösungsmittelbasierte Revell Modellbaufarben verarbeiten will, reicht mir dann so ein Bürstenset und so ein Reiniger? Oder brauche ich noch irgendwas anderes? So ein Reinigungsgefäß wie von Splash scheint auch nicht verkehrt zu sein, wenn auch nicht zwingend notwendig, oder?


    Vielen Dank und Gruß,
    Jogs

    Noch ne Frage: Wenn einem also die Geräuschentwicklung nicht so wichtig ist und deshalb auch preiswerte Heimwerker-Kompressoren mit ausreichend Leistung in Frage kommen, wäre dann sowas auch ok?


    Der würde auch für meine sonstigen Anwendungen noch reichen, wäre nicht so schwer rumzuschleppen und recht kompakt. Und mit 8bar Maximal-Druck und 145l max. Liefermenge sollte er ausrechen, oder?


    Will nicht um jeden Preis sparen, mir kam der nur bzgl. Leistung, Gewicht und Größe attraktiv vor ...

    Wow, echt beeindruckend, vielen Dank für Deine Mühe und diese super Liste! 8o


    Mit so nem fetten Kompressor kann man dann ja auch noch allerhand anderer Sachen anstellen wie Fahrräder aufpumpen, als Druckluftgebläse verwenden und und und ...


    Noch eine Frage: braucht man da dann nicht noch nen Wasser/Ölabscheider für den Airbrush-Betrieb oder hab ich da was übersehen?

    Danke Dir!


    Ich bin schon auch dafür, das Set selbst zusammen zu stellen. Muss kein Paket sein, war wohl etwas missverständlich ausgedrückt, sorry.


    Die Lautstärke des Kompressors ist nicht entscheidend, werde im Hobbykeller sprühen wo ich niemanden auf den Sack gehe. :)


    Vielleicht liege ich mit meiner Preisvorstellung ja auch komplett daneben, aber ich hatte gehofft, eine solide Ausrüstung zu kriegen mit der ich in den nächsten Jahren zurecht komme beim Modellbau. Ich werde vermutlich kein leidenschaftlicher Sprayer werden sondern vielleicht 2-3 Mal im Jahr drauf zurückgreifen wenn eine Lackierung ansteht. Perfekte Lackierungen sind nicht das Ziel, da bin ich realistisch, die Airbrush ist vielmehr Mittel zum Zweck um Pinsel, Rolle und Sprühdose zu ersetzen und deutlich bessere Ergebnisse zu erhalten.

    Hallo zusammen,


    heiße Jochen, komme aus dem Südwesten, und stecke so mitten in den 40ern. Mein "Haupthobby" ist der RC-Modellbau.


    Spiele schon seit Jahren mit dem Gedanken, mir ne Airbrush-Ausrüstung zuzulegen um den Modellen ein besseres Finish zu verpassen und jetzt soll's endlich mal los gehen.


    Meine Anforderungen sind recht breit: Von der Lackierung von RC-Mikromodellen (Maßstab 1:87 bzw. H0), also feine Details und kleine Flächen i.d.R. auf Kunsstoff und Metall, bis zu RC-Fliegern mit 2m Spannweite, also größere Flächen auf Untergründen wie Depron, anderen Hartschäumen, Folie oder Holz wird alles dabei sein.


    Von daher wäre wohl eine Allround-Pistole wie der Evolution mit wechselbaren Düsen angebracht, aber da will ich mal der geschätzten Meinung von Euch Profis nicht vorgreifen ;) .


    Ich wäre Euch für ein paar Ideen und Empfehlungen dankbar, damit ich weiß, ich welche Richtung ich loslaufen soll. Um ein bisschen konkreter zu werden: Mein Budget liegt so bei 300 bis 400 EUR. Ich hoffe, dafür ein brauchbares Paket zu kriegen was alles enthält (Pistole, Kompressor, Schläuche, Kupplungen oder was man eben so alles braucht um loszulegen).


    Könnt Ihr mir helfen?


    Vielen Dank schon mal für Eure Mühe!


    Gruß,
    Jogs


    P.S.: Hab mir natürlich schon die FAQ angeschaut und ein bisschen die Anfängerthemen durchgelesen, aber keinen gefunden der die gleichen Anforderungen hatte. Falls ich was übersehen habe freue ich mich auch über entsprechende Links!