Einsetzen der Nadel

  • Es grüsst Wolle...

    Moin ihr Künstler, ich hatte mich vor kurzem hier als Neuling vorgestellt und habe mittlerweile schon ein wenig "rumgepanscht", anders kann ich meine ersten Sprühversuche nicht nennen.

    Equippmenttechnisch habe ich mittlerweile den 'point of return' überschritten, kein zurück, ich beiße mich da durch.

    Vorerst hatte ich meinen Werkstattkompressor mit 10 Litertank benutzt, lief nicht schlecht, der Druck war aber nicht exakt einzustellen, Wasserabscheider war auch nicht anwesend.

    Luft hatte ich genug aus dem Drucktank, irgendwann ist der aber nun mal leer...

    Meine liebste Freundin von allen konnte von vornherein sagen, dass sie es nicht toll fände, wenn dann der Kompressor anspränge, kann ich durchaus verstehen, geht mir auch so.

    Selbst in der Garage schließe ich Tür und Tor, bevor ich das Monster anschmeisse, und im Haus (Bj. 1904) geht es derart ab, dass die Teller und Tassen in den Küchenschränken klirren.

    Ich habe es nicht so weit kommen lassen, also, jedes mal mit dem 30 KG-Teil ab in die Garage...

    Also, kein extra Manometer und Wasserabscheider, sondern erst mal einen "Flüsterkompressor" angeschafft.

    Ich weiss, da ist bestimmt auch noch "Luft nach oben" (Gruss an Thomas, alias 'Animal artis'), es wurde ein Fengda 186 A, soweit erst mal zufrieden...

    wes man tofreden, wie man hier in Norddeutschland sagt, 100 Euronen müssen erst mal reichen...

    Aber nun, JETZT KOMMT'S, habe ich mir einen Rolls Royce, für mich jedenfalls, ins Haus kommen lassen.

    Bei Airbrush City wartete noch eine HS Infinity CR 2 Plus auf mich.

    Meine ganz konkrete Frage bezieht sich nun auf den Aus-Einbau der Nadel.

    Üben konnte ich ja mit meinem Chinateil...

    Habe gesehen, dass die Nadel immer nur nach vorn, also Richtung Sprühkopf herausgeschoben uns von dort wieder hineingeschonen werden soll, macht ja auch Sinn...

    Nie mit der Spitze vorweg.

    In der Anleitung vo HS ist dies aber nicht expliziet erwähnt, da steht nur 'Nadel vorsichtig bis zum Anschlag einführen'.

    Rausziehen nach hinten mag ja noch vertretbar sein, aber Einsetzen mit der Nadelspitze vorweg, das sollte ich doch wohl vermeiden!!!

    Liege ich da richtig???

    So, lange Rede, kurze Frage, wollte Euch ein wenig an meiner Lage teilhaben lassen, danke fürs Lesen.

    Wolle grüsst.🙃

  • Danke Dennis, habe auch gerade im Forum gestöbert, das mit der Nadel ist wohl generell eine Glaubensfrage, ob von vorn oder hinten...

    (Die Frage kommt mir irgendwie bekannt vor...🤪, äh, unsachlich)

    Ich bin fast zu aufgeregt, da Hand anzulegen, will nichts kaputtmachen.

    Ich guck mir gleich das Video mal an.

    Bin froh, dass ich mit dem "Chinaschrott" begonnen habe, nun bin ich gaaanz vorsichtig.

    Dank dir, welche 'Stimme ' sprichst du an, kannst du mich hören??

  • Hi


    Die Nadel kommt bei nur nach vorn raus. H&S hat diese Zwischenschraube aus Messing im Body wo die kleine runde weiße Dichtung sitzt. Zieh ich eine dreckige Nadel nach hinten raus sammelt sich da Farbe und die Stelle lässt sich blöd saubermachen.

    Einsetzen der Nadel von hinten, wenn es da irgendwo klemmt sitzt die Dichtung nicht mittig. Wenn ich merke die Nadel will nicht durch schau ich nochmal nach. Immer vorsichtig... niemals mit Gewalt. Verbogen oder kaputtgemacht hab ich dabei noch nix.

  • 4zap, so mache ich das!

    Habe gerade auch in einem Video diese kleine runde Dichtung gesehen.

    Also, nach vorn raus und von hinten rein.

    Dann habe ich bisher bei meiner ersten Pistole doch nur den Fehler gemacht, die Nadel nach hinten rauszuziehen.

  • Hat man geschraubte Düsen, ist die Wurst eh gegessen, da geht ja nur nach hinten.

    Oder halt mit dem kleinen Fummelschlüssel die Düse rausschrauben.


    Aber im Ernst entscheidend ist letztendlich nicht von welcher Seite ich die Nadel einführe sondern das ich es mit der nötigen Vorsicht tue.


    Ist die Düse eingebaut muss ich die Nadel von hinten ohne Druck bis zur Düsenspitze schieben und dann fixieren. .

    Schiebe ich die Nadel bei ausgebauter Düse von vorn ein und setze dann die Düse ein muss ich anschließend die Nadel auch wieder ohne Druck bis zur Düsenspitze schieben, wichtig ist immer ohne Druck denn sonst kann ich leicht die Nadel und was noch schlimmer ist die Düse zerstören kann, eine defekte Nadel kann man vielleicht noch richten eine ausgefranzte Düse ist ein Totalverlust.


    Gruß Winfried.

  • So, dann will ich auch mal was zum Thema beisteuern :)

    Bei Steckdüsen( wie bei den H&S Pistolen) würde ich die Nadel nach vorne raus und dann von vorne nach hinten wieder reinschieben. Beim Einsetzen der Nadel dann aber die Nadel von hinten soweit rausziehen das man die Nadelspitze im Farbnapf erkennen kann ( geht natürlich nur bei oben liegenden Farbnäpfen wie sie z.B. die IWATA HP-B hat). Nun die Düse wider drauf und wenn diese mittels Luftkopf wieder fixiert ist dann die Nadel gaaanz vorsichtig, ohne Druck wieder bis zum Anschlag nach vorne schieben. Aber wenn der Gegendruck zu spühren ist nicht weiter schieben, Die Düse nimmt das mitunter übel.
    Bei Schraubdüsen grundsätzlich nach hinten raus und von hinten auch wieder rein. Es sei denn die Pistole wird einer "großreinigung" unterzogen bei der alles demontiert wird. Diese kleinen Schraubdüsen sind was ihr Gewinde angeht sehr empfindlich und können da schnell mal leiden wenn man die Düse ständig raus und wieder reinschraubt. Zumal man diese Düsen eh mit bedacht behandeln muss da sie beim zu feste anziehen auch gerne abbrechen können und dann das Gewinde im Pistolenkörper stecken bleibt , wo man dieses dann erst wieder raus bekommen muss (geht unter anderem mit einem Zahnstocher).


    Das im Video ist natürlich der Roger, wie ja eh schon aufgelöst wurde:) Unser allseits beliebter Forenchef, Herrausgeber und für mich persönlich ein guter Freund :) .


    Gruß, Thomas