Ölfilter/Demister

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    • Ölfilter/Demister

      Hallo allerseits,

      habe nun endlich den Ölfilter(Gehäuse), nach Anleitung von @Winfried angefertigt.
      Ist wohl eher ein Ölabsorbierer als Filter, könnte jedoch durchaus brauchbar funktionieren, für Ölgeschmierte Kompressoren fast ein muss.
      Großes Dank für die Idee an @Winfried!





      Ich mag Stabil, das Ding wiegt jedoch mit beiden Deckeln fast 1,2Kg, so war nicht geplant, ist aber nun mal jetzt so(Angefertigt aus Edelstahl Durchmesser 45, Bohrung D35, ca. 175mm Länge). Seeehr massiv und stabil geworden 8) .




      Jetzt kommt das Fühlmaterial rein und wird getestet. Als Fühlmaterial habe mich für Edelstahlwolle entschieden(rostet nicht) + Granulat.


      Gruß
      Ywes
    • Ich muss ja sagen alle Achtung, wirklich gut geworden.
      Ich frage mich gerade, da du das Gewicht angesprochen hast, ob man das nicht auch aus Alu machen könnte.
      Da ich früher Ultraleichtflieger geflogen und auch am Bau der Flieger mitgearbeitet habe, habe ich dort auch viel Alu Drehteile angefertigt und denke nun das sowas aus Flugzeug Alu gut zu fertigen wäre.

      Gruß Winfried.
    • Hi,

      natürlich geht es aus gutem Alu,(billig Alu aus dem Baumarkt ist brüchig und einfach schlecht für Bearbeitung) Und als Bastler nimmt man halt das was da ist.
      Zum Fühlmaterial. Im Baumarkt gibt Stahlwolle so gut wie gar nicht. Diese Edelstahlteile(Bild 1) aus Supermarkt finde ich durchaus brauchbar, super Fein muss es doch nicht unbedingt sein, so auch mehr Fläche wo sich das Öl absetzen kann.







      Stahlwolle Klasse 000 ist schon viel zu fein und wird rosten.




      Ich habe mich jetzt etwas informiert, einiges gelesen, Videos angeschaut, in mehreren Sprachen sogar, und auch mit einem Fachmann geredet. Fakt ist: diese Kühlschrank Aggregate geben etwas Öl/Ölnebel baubedingt ab. Dies kann man auch nicht abstreiten. Für den geschossenen Kühlschrank-Kreislauf ist es sogar so gewollt. Als Luftkompressor pumpen diese auf jeden Fall keine saubere Luft wieder aus.


      So ein Filter ist schon eine sehr gute Idee. Da das Öl bekanntlich schwerer als Luft ist, bleibt das Öl an den Fasern kleben. Sollte man nicht mit dem Wasserabschneider verwechseln.


      @Winfried, melde ein Potent an. :thumbsup:

      Für die Fraktion von Kühlschrank-Kompressor-Fetischisten ein klares Muss!( Verehrung bestimmter Gegenstände im Glauben an übernatürliche Eigenschaften) :D



      Gruß

      Ywes
    • Ywes schrieb:

      Für die Fraktion von Kühlschrank-Kompressor-Fetischisten ein klares Muss!
      Warum ein Muss?
      Meine laufen seit Jahren mit einen 25 ltr. Tank und einen 10 Meter Schlauch. Habe keinerlei Probleme mit Kondenswasser und mit Ölnebel schon gar nicht.
      Brushe auf jedes Material, vor allem hätte man bei Öl auf Metall beim Klarlacken riesige Probleme.

      Gruß Horst
    • Ywes schrieb:

      super Fein muss es doch nicht unbedingt sein,
      Ich denke doch, je feiner je besser, durch feine Stahlwolle geht Luft zwar sehr gut durch sie bietet aber den Öl mehr Angriffsfläche um sich an zu setzen.
      Feine Stahlwolle bekommt man im Baumarkt in der Sanitärabteilung da es zum reinigen von Kupferrohren verwendet wird oder auch in der Fliesenabteilung wo man es zum reinigen der Fliesen nach dem Ausfugen genommen wird.

      Horst schrieb:

      Warum ein Muss?
      Kein muss Horst, lediglich ein kann.

      Gruß Winfried.
    • Wäller schrieb:

      Dann frage ich warum die Hersteller von Airbrushkompressoren diese ölgeschmierten Kompressoren verwenden
      Weil sie ja eigentlich sauber und ohne Probleme funktionieren, wenn dann im laufe der Jahre und der von Yves ist ja nicht mehr neu doch mal Schwierigkeiten auftreten, in dem Fall defekte Dichtung, sollte man diese beheben, auf den Umweg über dieses Problem sind wir dazu gekommen wie man einen günstigen Ölfilter ( Demister ) baut den man zur Sicherheit noch einbauen kann, wie gesagt kann nicht muss.
    • Mein Test Objekt ist ein Werther Kompressor. Solche sind mal getarnt als zb. Revell Omega oder in meinem Fall als LetraAir.

      Was soll man da den Anfragen? Bei dieser Bauweise ist nun mal nur Hochdruckleitung hermetisch abgedichtet, Ansaugung findet im innerem statt. Motorwelle ist unten so konstruiert, das Öl hach oben befördert wird und überall rumspritzt( Zentrifugalkraft).
      Motorgehäuse hat noch 2 kleine Kammern(vlt. je20ml) als Tank, bzw das pulsieren zu mindern, und sogar da ist auch Öl drin.

      Auf dem Weg durch den Lufttank, Druckschalter, Wartungseinheit und Schlauch setzt sich das bissl Öl wohl irgendwo ab.

      Das beste was ich im Video gesehen habe war, als ein Bastler gemeint hat: um das Ölauswurf zu verhindern bauen wir eine Schlauchschlaufe und fixieren diese mit Kabelbinder, eine "Ölrückhalteschlaufe" :thumbsup: (Gravitation wird schon richten) 8o :thumbup:

      Diese Aggregate verlieren ja nicht Literweise das Öl.
    • das ist einfach eine gute Idee und in einem halben jahr kann Ywes das rausholen und informieren wie versaut es ist,
      es muss nicht sein das man es sieht aber spätestens wenn man das ins heiße Wasser legt sollte sich ein Olfilm an der Oberfläche bilden.
      Was im großen funktioniert ,funktioniert abgewandelt auch im kleinen die physik bzw. physikalischen eigenschaften lassen sich nicht bescheißen.

      Patentieren wirst es wohl nicht können trotzdem ein netter Gedanke.


      im übrigen Ywes ich habe deinen Hund mal gebraucht um ein Video zu machen ist ne gute zeichnung für sowas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ralf.hoefle ()