Ölgeschmierte Kompressoren

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    • Ölgeschmierte Kompressoren

      Hi,
      ölgeschmierte Kompressoren sind durchaus interessant, schön leise. Aber Luft ist Ölhaltig, ist nicht unbedingt von Vorteil, auch wenn nur minimal.

      Wenn man das innere anschaut, dann sieht man das Problem deutlich. Kleines kurzes Stummel als Luftansaugung. Durch Rotation der Kurbelwelle spritzt das Öl überall hin, zwangsläufig schluckt die Luftansaugung das Öl und gibt auch wieder frei(wie eine Wasserpumpe)



      Nun die große Frage. Wass, wenn man Luftansaugung verlängert, bzw komplett durch den Deckel nach außen verlegt??(ölfreie Luft) Thermisch dicht ist der Aggregat ja nicht, hat ein Luftröhrchen. Unterdruck könnte man somit vernachlässigen, oder doch nicht?

      Gruß
      Ywes
    • Hallo Ywes,

      ich denke die Frage ist leicht zu beantworten vor allem kannst du dir es ansehen.
      Dein Kompressor saugt Luft an und verdichtet sie das ist seine Funktion dafür gibt`s den Kolbenmechanismus Einlass verdichten Auslass ohne Zündung sonst wäre es ein Verbrenner ;)

      Am Kühlschrschrank kannst du deine Überlegung sehen was passiert.
      Es änder sich nur der Gaskreislauf der Geräte bei einem Airbrushkompressor ist er größer weil anderer Verbraucher


      Kühlschrank : Kompressor > Kühler expansion > Kompressor

      Umgebaut füt Airbrush

      Atmosphäre > Kompressor > Kessel > Airbrush > expansion >Atmosphäre

      Der unterschied liegt darin das der Kühlschrankkompressor am Deckel dicht verschweißt ist was beim Airbrush nicht ganz eine große rolle spielt.
      Verlänger deine Ansaugung aus der Maschine raus kann sie von dort schon mal keinen Ölnebel mehr anziehen Beim Kühlschrankkompressor ist er schon außen.

      Das Arbeitsprinzip der beiden Kompressoren ist gleich auch wenn sie Bauartlich nicht unbedingt gleich sind, ändert nix an ihrer Funktion.
      das Gehäuse ist keine Druckkammer sondern eine Ölwanne.
      Eine Abdichtung am Deckel des Airbrushkompressor hat nur die Aufgabe, dass das Öl nicht herausspritz Beim Kühlschrank hat sie zwei Aufgaben deswegen ist sie verschweißt Kein Öl nach außen aber viel wichtiger kein Gasverlust vom Kühlmittel nach außen weil das am Kühlschrschrank ein geschlossener Gaskreislauf ist .

      ich schicke gleich noch ein Foto was ich meine

      The post was edited 3 times, last by ralf.hoefle ().

    • im ersten Bild mit dem Flaschenluftfilter die Ansaugleitung die kann keine Öldämpfe ansaugen wie denn auch.

      Das zweite Bild die Druckseite
      Und bei dritten Bild der verschweißte Deckel.
      Die einzigsten Punkte am Kompressor die Verbindung haben zur Umgebung sind die Ansaugung und der Auslass die Kolbenkammer als solches ist nicht offen sonst könnte sie keinen Druck erzeugen.
      Der Zylinderkopf bzw. Motor im Auto ist auch nicht offen stell dir mal vor der würde überall abblasen dann hättest keinen Druck für die Vorwärtsbewegung.
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      The post was edited 4 times, last by ralf.hoefle ().

    • Hi,
      es ist schon klar, dass für Kühlschrank geschlossenes Kreislauf sein muß.

      Ein Airbrush -Kompressor dieser Art hat auch wie Kühlschrank-Aggregat 2 Röhrchen, eine für Luftansaugung und eine für das Öl.
      Die liegen auf gleicher Ebene, womit auch egal ist welche man für Öl nachfüllen nimmt, da Ansaugung nicht direkt mit Motor verbunden ist. (Bei Kühlschrank-Aggregat ist eine der Röhrchen verlötet/zu logischer weise)





      Deswegen auch die Idee Ansaugung nach außen zu führen, damit kein Ölnebel mehr angesaut werden kann. (Habe günstig diesen älteren LetraAir 30 bekommen. Sehr gut verarbeitet das Tei, funktioniert auch top.)

      Gruß
      Ywes
    • es wäre für die Erbauer eine Kleinigkeit gewesen, eine Leitung nach aussen zu legen.
      vielleicht haben sie es absichtlich nicht gemacht? vielleicht wird dadurch etwas geschmiert?
      das Öl im Ausgang kriegt man mit nem Filter für 10€ weg.
      aber wenn das ein Problem wäre, hätte jede Airbrushschule und jeder Kompressorverkäufer nen Filter dort.
      ich glaube, das wird nur ein Problem wenn Dichtungen nicht mehr in Ordnung sind.

      Öl bei CustomAirbrush - unmöglich!
      aber ich habe noch nie von einem Problem gehört.

      Guido
    • Spruehfix wrote:

      aber ich habe noch nie von einem Problem gehört.
      Also bis jetzt habe ich auch noch nichts davon gehört das es bei einem Kompressor der keinen Defekt hat in dieser Richtung Probleme gegeben hätte und ich denke das die Hersteller wenn das wirklich ein Problem wäre schon für Abhilfe gesorgt hätten.
      Bei meinem selbstbau Kompressor habe ich zwar einen Wasserabscheider verbaut aber keinen extra Ölabscheider und obwohl er täglich stellenweise auch sehr lang in Betrieb ist sind da noch nie Probleme aufgetreten, vor das Graviergerät haben wir sogar einen extra Öler der für die Schmierung des Kolbens sorgt da dieser sonst trocken laufen würde.
      Gruß Winfried.
    • stellt euch mal vor
      Der Deckel wäre 100% dicht und der Ansaugstutzen ist unter dem Deckel dann würde es das gesamte Gehäuse durch Vakuum( negativer Überdruck ) zusammenziehen das kann niemals sein.
      Also ist der Deckel nicht 100% dicht.

      Vielleicht hat man das so unterbracht das er nicht mehr Dreck aus der Umgebung anzieht wie nötig oder es hat einen Ästhetischen Grund keine Ahnung.
      Jedenfalls kann der Deckel nicht dicht sein bei so einem Patent.
      Der Kolbenkompressor würde mit Vakuum das Gehäuse zerstören da braucht es nicht viel, mehr als 1bar Vakuum geht sowieso nicht.
      Jede Dichtung würde nach innen gezogen das kann unmöglich sein.
      Außerdem hätte er nur die Luftmenge zur verfügung die im Gehäuse ist wo kommt neue Luft her zum komprimieren ?
      Die kann ja nur von aussen kommen !

      Das würde mit dem Gehäuse passieren wenn der etwa 1bar Vakuum ziehen würde.

      The post was edited 2 times, last by ralf.hoefle ().

    • Also der Kompressor spukt kein Öl und arbeitet absolut zuverlässig. Pumpt recht schnell 4L Tank auf. Schaltet bei 6,5 Bar ab und ab 5Bar schaltet sich wieder ein. 35DB, da ist Luftstrom aus Airbrush fast doppelt so laut bei 2Bar. Absolut kein Druckverlust, gar nichts nach 24-30 Stunden, Zeiger bleibt da wo er war.(Kann ich zb von meinen AS 186 nicht bestätigen, da ist die Luft schon nach wenigen Stunden einfach weg, und als Dauerläufer nur 1,8-1,9 Bar, Fakt )

      Luft ist eigentlich sauber. Dennoch, Luft richt jedoch nach Öl und das ist Fakt. Durch die Konstruktion schluckt Ansaugung Ölnebel definitiv, da das Öl überall rumspritzt(gewollt), bekommt Luftansaugung auch bissl was ab(ungewollt).

      Ich habe Vermutung, dass die Luft, was erst mal zur Ansaugung den Weg finden muss, sorgt für Kühlung von Motor sowie für kleinen Unterdruck, damit Ansaugung leichter hat.(Soweit die Theorie).

      Natürlich habe ohne Deckel den Kompressor getestet, Funktioniert 1A, Ansaugung ist schön kräftig. Aber...he, he lieber in Deckung gehen wegen Klamotten und vor allem von der Frau, wegen mit Öl Spritzer verschmutzter Küche! :D

      Gruß
      Ywes
    • Gut, dann ist die Frage immer noch offen. Warum haben die Konstrukteure so ein Misst verbaut?? Diese Konstruktion ist ja schon fast wie eine Wasser/Ölpumpe.
      Wenn ich in die Ansaugung Flüssigkeit zuführe, wird der Kompressor diese auch wieder ausspucken, Fakt.

      Das ist ein Werhter Kompressor, zumindest baugleich.. Ich werde da demnächst anfragen, wirklich. Nur rein aus Interesse ;) ^^
      (Behaupte mal, dass ich ein neues Super Sil-Air Kompressor für 2-3K erwerben möchte, wer weiß.... vlt will ich es auch wirklich :thumbsup: )
    • Spruehfix wrote:

      .....
      das Öl im Ausgang kriegt man mit nem Filter für 10€ weg.
      ...
      Einfache Druckluft-Wartungseinheit für 15 Euro aus China kann durchaus das bisschen Kondenswasser aus einem AS 186 Airbrush Kompressor rausfiltern. Reine Luft ist jedoch was anderes. (für nen 10er gibt es nichts, bleiben wir realistisch)

      Öl aus der Luft rausfiltern ist eine ganz andere Hausnummer. Kompakte Ölabschneider gibt es gar nicht. Öl klebt, setzt einfache Filter zu und verdunstet gar nicht, bzw nur nach vielen Jahren. Schon ganz kleines Ölabschneider, elektrostatisch, hat die Größe von einer Waschmaschine/Kühltruhe und hat beachtliche Strom-Durst.
    • Im Ganzen genommen behaupte ich mal frech das da ein Problem konstruiert wird wo keines ist, die meisten Airbrusher arbeiten schon seit undenklichen Zeiten mit Kompressoren die auf diesem Prinzip aufgebaut sind und noch keiner hat daraus ein Problem gemacht, warum sollte man jetzt damit anfangen.

      Ywes wrote:

      Kompakte Ölabschneider gibt es gar nicht.
      Das stimmt so nicht, ich darf natürlich nicht in China oder bei Amazon danach suchen, wenn man will kann man sich einen kleinen leistungsfähigen Ölabscheider für kleines Geld sogar selbst bauen.

      The post was edited 1 time, last by Wisent Winni ().

    • Mir ist auch nicht so klar wo das Problem liegt.
      Entweder der zieht von innen an dann zieht er überm Ölbad an da kann der Deckel nicht 100% dicht sein und dann saugt er Ölnebel mit ein.
      Oder ich ziehe von außerhalb an dann ist kein Ölnebel dabei.
      Warum auch immer das so konstruiert wurde ein Problem ist es wohl weniger sonst hätte man es nicht so gemacht.
      Die Ingeneure waren ja nicht doof es kann sein das im Kolbenraum ein Abscheider ,Abstreifung ist so das nur die Luft komprimiert wird das Öl abgeschieden wird und abläuft.
      Man kennt das System von Schraubenverdichter möglicherweise ist innen so was ähnliches verbaut.
      Das ist aber wurscht sobald von aussen angesaugt wird kann unmöglich ölnebel dabei sein und somit auch nicht in der Druckluft ausser innen wäre etwas undicht.
      Von irgendwo muss er ja seine Luft anziehen

      The post was edited 3 times, last by ralf.hoefle ().

    • Wisent Winni wrote:

      Im Ganzen genommen behaupte ich mal frech das da ein Problem konstruiert wird wo keines ist, die meisten Airbrusher arbeiten schon seit undenklichen Zeiten mit Kompressoren die auf diesem Prinzip aufgebaut sind und noch keiner hat daraus ein Problem gemacht, warum sollte man jetzt damit anfangen.

      Ywes wrote:

      Kompakte Ölabschneider gibt es gar nicht.
      Das stimmt so nicht, ich darf natürlich nicht in China oder bei Amazon danach suchen, wenn man will kann man sich einen kleinen leistungsfähigen Ölabscheider für kleines Geld sogar selbst bauen.
      Kannst Du vielleicht verraten wie? Wirklich, währe sehr dankbar.

      Ich kenne nur Ölabschneider für Industrie.(sowie Lufttrockner, beachtliche Dinger, ja)

      Du bist am Zug... ;)

      PS: Würde wirklich gerne ein Ölabschneider bauen, rein aus Interesse und als Bastler.
    • ihr macht mich fertig !
      Sucht euch was passendes aus .
      Wenns nicht reicht finde ich auch noch anderes.
      Wenn ihr was genauer sehen wollt melden dann lichte ich das nochmal anders ab.
      Ein Zyclone funtioniert ganz ordentlich durch die fliehkraft werden die tröpfchen an die außenwand geschleudert und laufen dort ab.
      Zu finden in den Zyclonstaubsaugern da ist es halt der dreck.
      Den Luftstrom über umlenkbleche leiten funktioniert auch die tröpfchen schlagen sich dort nieder und laufen ab.
      Ganz fein ist ein Demister dürfte auch am leichtesten zu basteln sein das ist einfach erklärt ein Drahtgeflecht mehrlagig.
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      The post was edited 4 times, last by ralf.hoefle ().

    • hier ob groß oder klein das prinzip ist gleich.
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    • den Demister könnte man mit etwas geschick aus Teesiebe basteln die ganz feinen Haarsiebe in der Küche.
      Zum reinigen ins heiße wasserbad oder kaltreiniger und das ding ist wieder sauber.
      Leider habe ich nicht wirklich das werkzeug dazu sowas in klein zu bauen.
      Dafür bräuchte es einen Modellbauer.
      Ich habe keine Drehmaschine und so ein zeugs .
      Schwer ist das bestimmt nicht so eine packung zu machen und in ein gehäuse zu stopfen.
      Was es gibt sind kleine feine Ölfilter fürs motorrad da könnte man fündig werden .
      Sowas habe ich an der harley verbaut das könnte gehen.

      The post was edited 1 time, last by ralf.hoefle ().