Ölgeschmierte Kompressoren

    • Hi,
      wollte nun genau wissen und ein Aggregat vom Schrottplatz mitgenommen, den schönsten was da war, nicht so arg verdreckt ;) (selbstverständlich sachgerecht abmontiert, R600a= ISO-Butan, war auch kein druck mehr drauf).

      Angeschossen und bissl laufen gelassen.
      Ergebnis war ernüchternd. Enormes Ölauswurf. Fakt. Interessant ist, dieses Öl ist definitiv kein Kompressor-Öl wie SAE-30(VL 100), sogar Hydraulik Öl ist viel dicker und trüber. Sehr dünn und Glassklar, etwa wie Nähmaschinen-Öl, was da rausgekommen ist.



      Exakt 7 Minuten Laufzeit, auf Sekunde genau:



      Exakt für7 Minuten Laufzeit ist es doch enorme Menge an Ölverlust, oder? (ZB meine LetraAir mit neuer Dichtung spuckt auch Öl genau gesehen, aber in etwa um min. 100 mal weniger!)

      Ein schlechtes Aggregat erwischt? Nö, vlt nicht soo viel, aber bissl Öl spucken alle dieser Bauart aus. Fakt.

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    • dann stimmt da was nicht ich habe das nicht,
      Ich habe meinen auch aus einem funktionierenden Kühlschrank ausgebaut.
      Hat der auf dem kopf gelegen dann kommt das öl raus.
      Möglicherweise hat er irgenwo eingesogen das eine dichtung innen kaputt ist.
      Wenn der so das öl spuckt hat er auch nicht mehr gekühlt das kann anders gar nicht sein.
      Das öl wäre ja in den Kühler gekommen da hats nur nix verloren.

      The post was edited 2 times, last by ralf.hoefle ().

    • ralf.hoefle wrote:

      t der auf dem kopf gelegen dann kommt das öl raus.
      Bei Kühlschränken vom Schrottplatz ist das immer so ein Problem, man weis nicht wie ihr letzter Zustand war, funktionstüchtig oder nicht, weis nicht wie er transportiert und gelagert wurde, wenn so ein Teil schon mal auf der Seite oder was noch schlimmer ist auf dem Kopf gelegen hat sollte man die Finger davon lassen.
      Meine Empfehlung in dem Fall ist ein Wertstoffhof mit Recyslingabteilung, ein Elektrofachmarkt da diese bei Neukauf ja auch zur Rücknahme von Altgeräten verpflichtet sind oder ein Kühlanlagenbauer, lieber mal 10,-€ für die Bierkasse geben und dafür ziemlich sicher ein brauchbares Teil.
    • da kann ich Ralf nur Recht geben, mein selbstbau Kompressor läuft auch schon seit ca 9 Jahren ohne Probleme.
      Denn hätte er Öl in der Luft würde man das mit Sicherheit bei den Bildern im Spritzbild
      sehen.
      Den Kompressor hatte ich vom Wertstoffhof für 5,-€ in die Kaffeekasse.
      2 Gloria Feuerlöscher ( haben ein Sicherheitsventil eingestellt auf 9 Bar )
      die anderen Bauteile hatte ich von einem alten Revell Omega.
    • Den kleinen behalte ich, kaputt ist der nicht. Baue als eine Vakuumpumpe um, zb um Öl oder was anderes abzusaugen. Als Luftkompressor taugt sowieso nicht, genug Druck ja, aber mit 70W Leistung packt der gerade mal 8-10L/min.
      (Wollte eigentlich schon komplett zerlegen).

      Warum man so ein Kompressor dieser Bauweise nicht kippen oder umdrehen sollte ist plausibel. Motor sitzt löse auf 4 Federn(und Federn sitzen löse auf Plastikstützen, welche nur gesteckt sind). Bei umdrehen oder kippen könnte sich Motor verrutschen, oder eine/mehrere Feder aus der Halterung kommen(Reparatur dann nicht mehr Wirtschaftlich, Totalschaden, wobei noch intakt) Soweit die Theorie vom Hersteller.

      Praktisch ist da gar nicht so viel Platz drin = Mythos (den Kühlschrank steilen Berg runterrollen lassen zählt nicht) :D
      Kaputt ist das Ding nur, wenn Wicklungen durchbrennen, Kolbenfresser, oder Ventilschaden.

      Die Dinger haben nicht mal Kolbenringe, also Kolben ist nicht hermetisch abgedichtet. Bei einem geschossenem Kreislauf ist auch nicht so wichtig.

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