Multilayerschablone von Hand schneiden

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    • Multilayerschablone von Hand schneiden

      Hi,
      Heute möchte ich mich gezielt mal an die Schablonenprofis wenden um eventuell ein Verständnisproblem zu klären.
      Zur Hard und Software ( Schablonenmesser und Gimp als Bildbearbeitung auch inkscape kann ich benutzen )
      Plotter gibt es keinen und Windows sowie Adobe ist auch nicht .


      1. Ich öffne ein Foto in Gimp farbe oder Schwarz weiß ist erstmal egal
      - Damit erhalte ich die Umrissschablone und Abdeckschablone
      - danach lege ich eine Ebene drüber (Pauspapier) ich stelle dann die Deckkraft von weiß herunter damit das Foto durchscheint.
      - danach markiere ich die dunkleren Bereiche ich zeichne sie einfach ab färbe sie dann schwarz (kann ich separat ausdrucken)
      - im nächsten Schritt und einer weiteren Ebene selbes Prozedere hole ich die Schatten.
      Zum Schluss drucke ich alle 3 Blätter aus und schabloniere die Bereiche soweit mal meine Vorgehensweise .

      Bis Din A4 und größer geht das so einigermaßen auch wenn es Stunden dauert was mich stört das die Schablonen nicht immer so passgenau sind wie ich mir das vorstelle wenn ich kleiner gehe wirds noch problematischer mit dem schablonieren .

      Frage :
      Ist kleiner nur mit dem Plotter zu machen? (erfahrungswerte)
      ist die vorgehensweise richtig ?
      hängt es vielleicht daran das ich in einer schablone zu viele Details mitnehmen will ? (foto kommt gleich )
      Alles in allem bin ich da nicht wirklich so zufrieden.
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    • ralf.hoefle schrieb:

      ich zeichne sie einfach ab
      Hallo Ralf, die Vorgehensweise ist schon richtig, aber wie zeichnest du ab? mit Pinsel oder im Vektorformat als Pfade. Ich zeichne alle benötigten Konturen als Pfade
      die Plotter können nur Vektorzeichnungen schneiden. Auch wenn ich nicht viel Plotter, bin eher der Freihand Typ zeichne ich meine Vorlagen im Vektorformat.
      Der Vorteil ist, ich habe immer scharfe Kannten und kann meine Vorlage nach der tatsächlichen Grösse meines Untergrundes genau anpassen ob nun klein oder gross.
      Bei kleinen Motiven wird es zur fiselei wenn man alles mit dem Skalpell schneidet. Funktioniert aber auch sehr gut wegen den scharfen Konturen die du mit dem
      Messer nur Nachschneiden musst.

      Gruss Horst
    • im Normalfall markiere ich also die Umnrisse und fülle.
      Ich habe auch schon mit inkscape Fotos in vektorzeichnungen gemacht alles irgendwie nicht so sehr zufriedenstellend .
      Was ich schon verstanden habe keine Linien dürfen kreuzen um nicht gegenseitig auszuschneiden .
      Ich mache mich auch immer zu stark fest daran die schwarzen bereiche auszuschneiden irgendwann nehme ich zu viel mit als detail
      wahrscheinlich ist es besser selbst zu zeichnen und zu viele details sein zu lassen.

      wenn ich zu viele ganz kleine Details mitnehme bekomme ich probleme beim ausschneiden wird die zeichnung kleiner skalliert werden auch die bereiche kleiner beispiel der Schmetterling .
      in DinA4 ging es gerade noch so wenn du schaust an den unteren flügeln liegen 3 schwarze linien nebeneinander wenn ich den Schmetterling auch nur um die hälfte verkleinere wirds problematisch die linien auszuschneiden.
    • hi,
      An deiner schablone kann ich zumindest mal maß nehmen was ich falsch mache .
      Was augenscheinlich ist du hast weniger details als das was ich immer zusammenschnibbeln will.
      Als Vektor ist klar da kannst fast beliebig vergrössern und verkleinern .
      Gehst du im ersten schritt hin und schneidest die Figur komplett aus um sie mit weiß vorzulegen ?
      Wie bearbeitest du die Figur wenn mütze und pampas blau werden sollen das musst ja irgendwie abgrenzen zum Körper .
      Die schmaleren einlassungen sollen ja wohl eher die Schatten geben?
      Bei der Mütze sehe ich die abgrenzung zum Körper am linken Ohr fehlt noch die pampas sehe es leider nicht was dem pampas bereich zur brust definiert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ralf.hoefle ()

    • Hallo Ralf,
      Hier meine Vorgehensweise bei diesen Motiv.
      da hier der Untergrund braunes Leder war, habe ich den Hintergrund erst einmal in Weiß angelegt.
      Die Schablonen-Vorlage habe ich 3-mal gedruckt. Dann erst Schablone 1 die komplette Mütze ausgeschnitten
      und mit hellen rot angelegt. Bei der zweiten Schablone alle Hautbereiche wie Kopf, Brust, Arme und Beine
      und alles mit einem hellen Hautton angelegt. Zum Schluss noch die Kugel. Dann habe ich aus den Innen-Schablonen

      Mütze und Körper die Schattenkonturen ausgeschnitten und nur leicht mit einem etwas dunkleren Farbton angelegt.
      Somit habe ich dann alle Ansätze auf meinen Motiv. Die Konturen und alle anderen Farbschattierungen arbeite ich
      dann Freihand aus. Bei der 3 Schablone schneide ich die kompletten äußeren Kontoren aus und benutze sie zum abdecken
      des Motiv, damit ich den Hintergrund in blau anlegen kann.

      Gruss Horst
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    • ich war letzte Woche im Senckenberg Naturkundemuseum und habe ein paar fotos gemacht besteht da allgemein interesse daran die fotos zu nutzen um Schablonen zu machen und airbrushmotive zu haben?

      Ich lege mal ein paar Beispiele vor:
      Vielleicht ist das eine ganz nette Idee wenn nicht dann soll der Admin löschen oder mir bescheid geben dann lösche ich sie.
      Sind defintiv alle von mir geknipst worden.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von ralf.hoefle ()

    • ich habe noch ein paar viele !
      Auch in höherer Auflösung


      Ein weiterer Schablonenversuch ich bin noch nicht ganz so zufrieden aber schon etwas mehr zufrieden.
      Für einen Anfänger wirds in ordnung sein.
      Farbe Schmincke
      Auf 250g Papier
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    • Hi Horst,
      schau dir die vectorzeichnung sei so gut mal an könnte das was werden oder wo liegen die offensichtlichen fehler .
      Erstellt mit Inkscape


      Hat sich erledigt funktioniert so nicht das muss ich nacharbeiten.
      Von der Sache her mit der Software ist es bis jetzt ok so kann ich klar kommen.
      Ich muss mehr Augenmerk darauf legen was ich ausschneide das Bild muss von den feinheiten aufgeteilt werden es geht nicht alles auf einer Seite .
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    • Versuch und Irrtum

      An der Schablonengeschichte muss ich noch arbeiten leider ist die erste am Computer gemachte Schablone noch nicht so prickelnd kann aber nur besser werden.

      Wenn ich das bis zum ende des Jahres noch ein wenig besser herausgefunden habe werde ich wohl einsteigen und mir einen plotter zulegen .
      Ins Auge gefasst zum einsteigen habe ich den silhoutte portrait erscheint vom kosten nutzenfaktor am besten für die sachen die ich machen will.
      Dachte auch an den scan n cut von brother das erscheint mir aber als eine zu grosse lösung.
      Na mal schauen was es wird.
      Wenn ich aber nicht genau weiß was und wie ich die schablone mache nützt mir auch der weltbeste plotter nix.
      Gar nicht so einfach eine vernünftige Schablone zu machen wenn man das selber herausfinden muss.
      Erschwerend kommt hinzu mit der Grafiksoftware zu arbeiten wenn man damit nie was am Hut hatte.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von ralf.hoefle ()

    • Hallo Ralf,
      Um einen Plotter richtig zu gebrauchen, ist es notwendig die Software mit der du dem Gerät Aufträge gibst, zu beherrschen. Du musst dem Plotter sagen bzw. Mitteilen was er schneiden soll.
      Für diese Arbeiten nehme ich das „Corel Draw“. Ältere Versionen gibts im Net kostenlos. Musst nur suchen. Das Corel ist recht einfach. Brauchst nur 2 Icons mit denen du 2d Formen zeichnest. In Kurfen umgewandelt und schon gehts ab zum Plotter. Dort noch Größe einstellen und schneiden, fertig.
      Ein Plotter bringt sehr große Vorteile für einen Brusher. Viel Zeitersparnis. Schriften gehen Ruck zuck.
      Schablonen und so. Wenn du dünnes aber recht steifes durchsichtiges Schablonenmaterial mit Trägerfolie verwendest kannst du dir wiederverwendbare Schablonen bauen.
      Aber........das wichtigste ist es den Luftpinsel zu beherrschen.
      Helfe dir gerne weiter!

      LG Peter
    • sagen wir mal so bis zur Abdeckschablone komme ich klar.
      Ich ummale das Bild am Rand mit Pfad und lasse nachzeichnen.
      Soweit so gut.
      Als nächstes die Feinheiten und da habe ich immer den drang zu viel mitnehmen zu wollen auch bin ich mir mit der abfolge nicht im klaren .

      Natürlich könnte ich mit der dunkelsten farbe anfangen dann wandert aber meist die nächst hellere mit zum markieren am schluss wird alles so unübersichtlich das ich zu viel habe und wenn es ganz dumm kommt fällt die schablone auseinander .

      Mir ist nicht 100% klar welche prioritäten ich setzen muss um das richtige aus dem foto herauszuholen.

      Ich weiß nicht wie ich es anders erklären soll .
      Mir fehlt ein wenig das Schema.
      1. Machst du das
      2. Dann kommt dies
      3. Jetzt das

      Ein gewisses Ablaufschema und Regel muss es dazu ja geben .
      Wie ich das dann mit der software mache das ist dann übung .
      Mir ist schon klar das der Plotter die pfade braucht zu schneiden .
      In inkscape gibts dafür auch ein plugin .
      Corel war schon früher immer recht gut eine alte version könnte vielleicht auch laufen keine schlechte idee sich das mal anzuschauen.
      Ab was für einer version würdest das empfehlen ich hatte schon ewig kein corel mehr in den händen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ralf.hoefle ()

    • Ralf, es gibt viele Möglichkeiten um zu schablonieren. Und auch bei den Prioritäten kommt’s drauf an was du machst. Schwarzer Oder weißer Hintergrund?
      Z.B. Du willst ein Porträt von einem Foto brushen. Mach dir im Computer die Größe die du brauchst.
      Drücke das Bild 5x? aus. Schwarz-weiß. Lege die Kopien genau übereinander und mache in den 2 gegenüberliegenden Ecken Markierungen. Mit einem Locher oder so. Nimm eine Kopie, lege sie auf deine Arbeitsfläche und brushe die Markierungen auf. Damit hast du mal die Anlegepunkte für all deine Ausdrucke. So, nun nimmst du das erste Blatt und schneidest alle bzw. die meisten dunkelsten Stellen die du nicht Freihand Sprühen kannst aus. Harte Farbabgrenzungen etwas genauer und bei Verläufen etwas kleiner, Schablone weck und Verlauf freihand nacharbeiten.
      Professioneller wäre, nur die scharfe Farbabgrenzung zu schneiden, die Verlaufseite der Kopie mit dem Messer etwas aufbiegen und dann mit der Pistole hineinnebeln. Aber das ein anderes mal.
      Und so kannst du dir alles ausschneiden und spritzen. Eigene Schablone für Augen und Lippen, eigene für Nase und Ohren, eigene für Gesichts-Umrisse usw. Vor allem, du hast Positiv und Negativ.
      Arbeite mit Lasurfarben, Candys, oder verlängere deckende Farben mit transparent Medien. Beginne mit der dunkelsten Farbe. Arbeite zart. Weniger Druck, gut verdünnt. Wichtig, Farbe muß richtig verdünnt sein. Die meisten arbeiten zu dick und werden zu dunkel.
      Ich denke du verstehst wie ich das meine.
      Ich denke, das ist eine von vielen Möglichkeiten um zu Schablonieren. Ich selbst arbeite sehr oft bei kleineren Motiven so ähnlich.
      Gruß Peter
    • ok ich denke das ich es verstanden habe und werde die vorgehensweise für andere bebildern.
      Natürlich kann das auch fehlschlagen aber dann können andere daraus lernen.

      Die Geschichte mit dem locher finde ich sehr gut und habe sie auch gleich umgesetzt.
      Als Farbe werde ich Schmincke einsetzen .
      Die Gun eine Grafo T1-40 Jahre alt Düse 0,15mm
      Druck 1bar + ein bissel
      Verdünnung 1:1
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    • Hallo Ralf, ist ja schon nicht schlecht, oder? Vielleicht noch ein paar Texturen,
      Eventuelle Lichtreflexe, Licht und Schattenseite, Hintergrund.
      Deute den Hintergrung um den Waal mit Lichtstrahlen zart an. In dieser Tiefe wie der schwimmt sind sowieso keine Farben zu erkennen.
      Vor allem, betrachte dein Referenzfoto ganz genau. Ein Foto muss man richtig lesen. Betrachte es sehr genau.
      Dein Waal. Ist er am Schwanz wirklich so hell, oder das Maul, ist das so?
      Ich arbeite mit dieser Schablonentechnik recht gerne, gewisse Teile der Arbeit.
      Trotz allem soll die Freihandtechnik intensiv geübt werden, denn nur dann können Schablonen ausgereizt und beherrscht werben. Du musst die Schablone beherrschen und nicht sie dich. LOL!
      Viel Freude beim Üben. ^^

      LG Peter :thumbup:
    • ich werde mir noch ein paar Korallen schnippeln Texturen hatte ich gerade nix zur Hand ich hätte Struktur tupfen oder mit Frischhaltefolie machen können aber letztendlich bin schon froh das so geworden ist.

      Ich habe ja noch kein Klarlack drauf, vielleicht mache ich das ganze nochmal weg und dann etwas kleiner.
      Sicher ist auf alle Fälle eins, dein Tip hat mir sehr geholfen, dafür ein fettes danke.
      Damit kann ich jetzt was Anfangen, der Rest ist übungssache und versuchen und selbstverständlich auch Fehler machen.
      Aus Fehler kann man immer gut lernen.


      Heute habe ich nichts mit Airbrush gemacht weil bei dem Wetter muss man prioritäten setzen nix ist mit Luftpinsel.
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