Geplottete Maskierfolie und Transfertape...

    • Geplottete Maskierfolie und Transfertape...

      Hallo ihr Lieben...

      ich habe da mal ein Problem...

      Ich habe mir eine Maskierfolie (Hansa) mit dem Motiv der BulldogPrinzessin für unseren Spülkasten geplottet. Beim Versuch diese dann mit Transferfolie (OraTape LT95) auf den Spülkasten zu übertragen, bin ich kläglich gescheitert, weil die Tranferfolie einfach immer noch zu stark klebt... Ich habe extra eine mit wenig Haftkraft und diese vorher sogar mit einem Baumwolltuch abgetupft, um die Klebekraft noch etwas zu reduzieren... Hatte sogar schon leichte Probleme, die Trägerfolie von der Maskierfolie ordentlich abzubekommen, so schwach war die Klebekraft vom Transfertape...

      Gibt es da ein Geheimnis? Ein Tipp? Wie macht Ihr das?

      LG
      Torsten
    • Maskierfolie ist doch transparent.. willst du den Motivbereich schützen und den Hintergrund gestalten oder wieso nimmst du normale Maskierfolie und plottest dort ein Motiv mit ??
      wenn du jetzt das Motiv mit sagen wir schwarzer Plotterfolie geschnitten hättest würde ich das ganze eher verstehen. wobei..die Transferfolie ist eigentlich genau für so etwas konzipiert..ich tippe darauf das es ein Problem mit dem Maskierfilm selber ist. Maskierfilm, also der normale , ist sehr dünn im Normalfall..Folie die mit Transferfolie übertragen wird ist robuster und reist nicht beim abziehen der Transferfolie. Zumindest schätze ich das genau das passiert ist beim abziehen.

      Gruß, Thomas
    • Hi Thomas...

      um scharfe Kanten zu erhalten habe ich mir die einzelnen Flächen vom Motiv (Auge, Krone, Halsbanddornen und vorallem die schwarze Outline) geplottet, weil ich nur ungern mit dem Skalpell auf den Kunststoff wollte... So kann ich nach Baukastensystem eine Fläche ausarbeiten, wieder abdecken und zur nächsten... Nach dem Prinzip habe ich in Rogers Kurs den Tukan gestaltet und fand das ne ganz gute Idee...

      Das Problem ist, dass die Haftkraft der Maskierfolie auf dem Kunststoff geringer ist, als die der Transferfolie auf dem Maskierfilm... habe nun mit 800 Nassschleifpapier mal etwas doller den Spülkasten geschliffen... hat die Klebekraft etwas erhöht, aber ideal ist es noch nicht...
    • Hallo,
      wie Thomas schon schrieb, die normale Maskierfolie ist mehr für empfindliche Untergründe gedacht und kann auch für Papieruntergründe angewendet werden.
      Daher hat sie eine zu geringe Klebekraft und wird dann mit der Transferfolie wieder mit abgezogen.
      Für sowas nehme ich Plotterfolie von Oramask, die hat eine wesentliche höhere Klebekraft die auf festen Untergründen hält und man kann die
      Transferfolie vorsichtig abziehen.
      Hier ist wieder der Gegeneffekt, bei Papier kann diese Folie dann Farbe oder sogar die Papierbeschichtung mit abziehen.

      Gruss Horst
    • Ja, man kann genauso gut wieder maskieren, aber immer erst an der ersten Maskierung ausprobieren.
      Custum Painting ist wieder eine ganz andere Sache, Untergrund, Haftgrund, Anschliff, Fett, Farbe und auch noch der Klarlack kann dir trotzdem wieder
      die Farbe ablösen.
      Solange es nicht anders geht wie Schriftzüge, Emblems mache ich mir lieber die Arbeit und arbeite dann nur wenn nötig mit Papierschablonen.
      Da kann mir nur noch der Klarlack ein Strich durch die Rechnung machen.

      Hier ein Beispiel:



      War eine Übung aus einem Step by Step von Marcus Eisenhuth
      Hier musste ich alles wieder zurück maskieren.
      Untergrund war eine Blechplatte weiß Vorgrundiert.
      Das Interessante an diesem Stepp war das das Feuer auf weißen
      Untergrund angelegt wurde und danach erst der Hintergrund in Schwarz
      angelegt wurde.

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