GFK Wohnwagen

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    • GFK Wohnwagen

      Hallo,
      bin neu hier und zu faul zum suchen. :saint:

      Die Antwort auf meine Frage ist sicherlich auch in den Untiefen des Forums zu finden. Mein Projekt - einen Wohnwagen aus GFK neu zu lackieren.

      Einen Teil der Flächen werden uni schwarz, wofür ich mich nach Googeleien für einen 2K Bootslack für Kunststoffboote entschieden habe. Erscheint mir sinnvoller als all diese Autolackgemische mit Grundierung hier und Flexibilität da. Diesen Lack kann ich direkt aufsprühen ohne spezielle Grundierung. Viele Schiffe von denen die Farbe abblättert habe ich noch nicht gesehen.

      Zum Wichtigen: Die anderen Flächen möchte ich in schäbiger Holzoptik lackieren. Kombiniert mit Pinsel und Pistole, anschließend seidenmatt Klarlack. Hierfür benötige ich ein paar mehr Farbtöne und auch flexible Mengen. Insgesamt sind es an die 10 qm.
      Welche Farben kann ich nehmen? Es soll ewig halten, der Untergrund ist glatt und fest, das GFK schwabbelt aber hier und da wie eine Plastikflasche. Es soll natürlich UV- und witterungsbeständig sein sowie bezahlbar.

      Würd´mich über Tipps freuen, denn ich geb zu, ewig nichts mehr gesprüht zu haben ... damals war noch alles ölhaltig und Foren gab´s auch nicht ....
    • Hi Snoop.
      Also erst mal zu dem was Delorran meinte, Bootslack brauch keine Feuchtigkeit sonst würde bei den Booten die nur hin und wieder ins Wasser gelassen werden ja der Lack abblättern.
      Zu deiner Frage, Ich würde Farben von Molotov nehmen, die gibt es in Sprühdosen aber auch für die Airbrushpistole und gerade die Sprühdosen sind sehr gut für größere Flächen.
      Mit der Haftung dürfte es auch keine Probleme geben zumal du als Abschluss ja noch einen Klarlack nimmst, hierfür würde ich einen 2K Klarlack nehmen schon wegen der Witterungsbeständigkeit.
      Du kannst im Netz ja mal nach Graffitifarbe suchen, da findest du zB. Molotov und auch andere Hersteller, wobei Molotov hier wohl die Bekanntesten sind.
      Viel Spaß beim Suchen.
      Gruß Winfried.
    • Über die Molotow PREMIUM Sprühdosen kannst du mit 2k drüber... das geht. wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du auch einen kleinen Test zu machen wenn möglich...
      In der Regel "sollte" es aber zu keinen Problemen kommen bei der Kombination.


      Gruß, Thomas
    • Ja, vielleicht sollte ich es wirklich drauf ankommen lassen bevor ich verrückt werde und zu Molotow greifen. Ich google dafür jetzt schon ein Jahr herum und Bedenken gibt es halt zu allem und allen Kombinationen.

      Zuletzt hatte ich auch das Thema Klebeband zum abkleben ... das keine Ränder hinterlässt etc .... ich glaub, ich nehm´ einfach das blaue krepplose Kreppband. Meine Übrergänge zwischen Bootslack und dem Rest werden so oder so recht hart ausfallen. Auch habe ich sinnlos mit Gelcoat an der Karosserie rumgepinselt - es sagt einem keiner, auch nicht die Anleitung auf der Dose, dass das Zeug nur im Vakuum unter Luftausschluss richtig fest wird. Die Gummischicht, die das bei mir ergeben hat ist unschleifbar.
      Mein größtes Problem wird die Temperatur. Mehr als Carport und Plane hab ich für meine Lackierkabine nicht zur Verfügung. Ich denke aber die Graffittifarben sind da nicht ganz so wählerisch.
    • Der >Laurus< aus Berlin macht das schon jahrelang mit den Molotow PREMIUM Sprühdosen.
      laurus-art.de/

      auch Wohnwagen hat er schon einige damit bemalt.

      ich nehme die Farben immer für Tore und Wände.

      sie halten auf fast allem und werden innerhalb kurzer Zeit hart.

      wenn man nicht mechanisch dran geht, brauchen sie keinen 2K-Klarlack(er hält aber problemlos darauf).

      ich habe gerade wieder ein Hoftor fertig welches ich mit diesen Dosenfarben bemalt habe und 2K-Klarlack(Spraymax, falls mal Fussball dagegen gespielt wird).

      bei den Feinheiten mit der Dose in die Airbrushpistole sprühen und fein weiter sprayen.

      (Aludibond 3,3x1m)


      mit Aceton reinigen.

      nur die Pistole sollte Lösemittelfest sein.



      Guido
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    • cool - da brauch man die Pflanzen nicht gießen ...

      ich denke meine Pasche aus den 90ern ist lösemittelfest, die Sata sowieso. Ich werd mir ein paar Dosen besorgen und anfangen/probieren. Das Ergebnis kann ich ja dann mal posten. Die Dealer auf Ebay bieten allerdings nicht an, verschiedene Farben zu kombinieren in einem Versand - wo bestellt ihr?
    • So Snoop, zu den Molotovs hast du ja jetzt einiges erfahren, ich hätte nun noch eine Frage an dich, du sagtest das du schon mit Gelcoat am Wohnwagen rumgebastelt hast und du denkst das der nur unter Vakuum richtig aushärtet, was hast du da für ein Zeug genommen?
      Da ich schon am Bau einiger Ultraleicht Flugzeuge beteiligt war, Glas und Kohlefaser mit Epoxitharz, bei dehnen die Außenflächen immer mit Gel oder Topcoat ausgeführt wurden weis ich das wir das immer ohne Vakuum gemacht haben und die Coats sind immer gut ausgehärtet auch zum reparieren außerhalb der Form haben wir es genommen und zwar ohne Probleme.
      Also wenn du nochmal mit so was arbeiten willst, erst informieren z.B. bei Harzspezialisten de. oder Lange und Ritter de., dann passiert so was nicht.
      Gruß Winfried.
    • Den Gelcoat hatte ich vom Bauhaus - aus dem Bootsbedarf.
      Da der Wohnwagen seit 30 Jahren komplett unlackiert ist hielt ich das für die beste Methode den lästigen Haarrissen beizukommen. Aber das war nix! Das Zeug ließ sich weder in feine Fugen zwängen noch wollte es aushärten. Durch Googelei stellte ich fest, ich hätte es zum Trocknen besser mit Lack übergesprüht oder Paraphin beimischen müssen, so hatte ich nur Gummimatsch, der kaum wieder abzukriegen war... dazu ein schneller LINK ...

      Nach diesen Erfahrungen, bin ich mit normalem Acrylfüller und Spachtelmasse glücklicher geworden.
    • So hab mir mal die Posts aus deinem Link durchgelesen da war etwas wahres drin aber auch viel Halbwahrheiten.
      Wahr ist, aber das hatte ich ja schon gesagt, das man Gelcoat beim Bau von Booten oder anderen Sachen als erste Sicht in die Form streicht, wir lassen es da zirka eine Stunde ziehen und fangen dann mit dem laminieren an.
      Wahr ist auch das man Paraffin beimischen kann wenn man es außen nutzt oder bei kleineren Flächen eben Folie drüberziehen kann aber beim richtigen Coat und dem richtigen Mischungsverhältnis geht es auch ohne.
      Ich würde aber auch das sagte ich schon, mir so was nie im Baumarkt kaufen sondern immer bei den Fachmärkten, da bekommt man auch die nötigen Infos.
      Gruß Winfried.

      Ps. habe mich auch noch gefragt warum du für einen Wohnwagen unbedingt Bootslack nutzt, normaler Fahrzeuglack hätte es doch auch getan.
    • ...ich hatte hier mit einer Lackiererei gesprochen, das klang alles nicht so überzeugendend und experimentell, was er dem Lack beimischen möchte, damit er flexibel genug ist, nicht abblättert ....und dann müsste man ausprobieren...Osmose... das kann ich jedenfalls nicht selbst. Ich hab auch keine Trockenkammer zur Verfügung. Zudem müsste ich Autolack grundieren. DIe Dachhaube hatte ich mit Autolack (aus der Dose) lackiert - ist eine Katastrophe. Die Farbe hält nicht, reißt überall und kann ich komplett wieder abschleifen.

      Da find ich eine Farbe, die extra für GFK abgestimmt ist, und keine Grundierung bedarf sympathischer...ich hab gestern noch Wilckens angemailt, ob die Ihre Farbe auch für meinen kleinen empfehlen.
    • ... Antwort vom Hersteller, bzw. genauer gesagt vom Großhändler. Der Wilckens Super Yacht Lack soll bestens geeignet sein für Wohnwagen, ich soll aber besser grundieren mit CR-Universalgrund ... feuchte, salzige Luft etc ist quatsch. Ich kann mir sowas auch eingentlich nur bei Holz vorstellen.